Nur mehr aktuelles Android

Die Fragmentierung von Googles mobilen Betriebssystem ist ein Problem – zu viele Telefone (gemeint sind allerdings alle Endgeräte, auf denen Android zum Einsatz kommt) bekommen keine Sicherheitsupdates mehr , von OS-Updates mal ganz zu schweigen. Deshalb schaut die Versionswelt von Android aktuell – ein halbes Jahr nach der Vorstellung von „Android 8 Oreo“ so aus …

Mit „Project Treble“ soll das alles besser werden. es regelt den Update-Prozess neu, indem es die Zuständigkeiten zwischen den Herstellern und dem System entflicht. Vereinfacht heißt das: Der Hersteller muss einmal die Schnittstellenprogrammierung zur Hardware herstellen, darauf setzt dann Android auf. Für eine neue Version braucht es dann nur mehr geringe Anpassungen und der Update-Prozess kann rascher erfolgen.

Grund für die Verzögerungen der hersteller waren in der Regel immer die enormen Aufwände, die für die Anpassung der eigenen UI-Erweiterungen notwendig waren. Das war einer der Gründe, warum man bisher Smartphones mit Stock-/Vanilla-Android den Vorzug geben hätte sollen. Das hat allerdings niemandem ein rasches Update gesichert!

Achtung beim Smartphone-Kauf: mindestens „Android 8“ oder „Android One“

Aktuell ist es so, dass „Treble“ nur auf Endgeräten aktiv ist, die bereits mit Android 8 ausgeliefert werden. Alle, die ein Update von Android 7x auf Android 8 bekommen, müssen ohne dem Update-Turbo auskommen.

Abhilfe schaffen auch Telefone mit Android One. Diese Version ermöglicht es Herstellern, ihre Android Phones mit purem Android auszustatten. Diese Geräte werden von Google zertifiziert und dann mit Android One zwei Jahre Updates und drei Jahre Sicherheitsupdates versorgt. Diese Garantie ist sonst nur den Google eigenen Geräten (Nexus- und Pixel-Serie) vorbehalten.

Eine Weiterentwicklung von Android One ist die „Android Go Edition„. Bei der Go-Version setzt Google auf eine Optomierung des Systems für Geräte mit geringer Leistung und wenig Speicher, damit diese trotzdem schnell reagieren. Dazu gibt es spezielle, ressourcenschonende App-Versionen.

Eine sehr detaillierte Zusammenfassung könnt Ihr hier bei android-user.de lesen.

 

 

Smartphones mit Stock-Android / Vanilla-Android

Für mich kommen nur mehr (Android-)Smartphones in Frage, die mit Stock-Android / Vanilla-Android ausgeliefert werden bzw. für die eine halbwegs breite Unterstützung auf Custom-ROM-Basis vorhanden ist.

Die Gründe sind vielfältig, das wichtigste ist aber ein möglichst unverfälschtes OS zu bekommen, zeitnah und über längere Zeit mit Updates versorgt zu werden sowie von unnötiger Bloatware verschont zu bleiben.

Es gibt bereits Hersteller, die keine eigenen GUI mehr anbieten und aus reines (Stock oder Vanilla-)Android setzen. Konkret sind das

  • Google mit der Nexus-/Pixel-Serie
  • Motorola
  • BQ
  • Blackberry
  • Nokia

Wird laufend weiter ergänzt.

Android app-Updates nur bei WLAN-verbindung erlauben

wer auf seinem android-handy/-tablet nur ein begrenztes datenvlumen via 3G zur verfügung hat, kann mit relativ einfachen mitteln verhindenr, dass ihm die updates aus dem market am datentransfer und letztlich auf der geldtasche liegen. mit einem einfachen hakerl in den einstellungen des „play store“ – „updates nur über wlan“ kann der ganze updateprozess an die wlan-verbindung gekoppelt werden, bei der die datenmende im normalfall keine rolle spielt.